Nicht nur der CO2-Ausstoß macht Sorgen, auch viele andere giftige Stoffe werden in einem Gaskraftwerk ein- und freigesetzt.

Relevant für das Gefahrenpotential bei einem Unfall innerhalb der Anlage sind Anlagenteile, die aufgrund ihrer Bauart oder Betriebsweise gefährlich sind.
Ein Gefahrenpotential geht von den Stoffen Erdgas, Wasserstoff und Ammoniak aus.

Erdgas und Wasserstoff haben eine hohe Energiedichte, d. h. die Entzündbarkeit ist sehr groß und sie haben die Fähigkeit Gasgemische zu bilden (Brand- u. Explosionsgefahr!).

„Ein relevantes Gefährdungspotential wird weiters durch zu erwartende Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen im Falle der Freisetzung von umweltgefährdenden Stoffen, wie Ammoniakwasser oder den Chemikalien in der Wasseraufbereitung gesehen.“
(aus: Fachgutachten „Gefahrenauswirkungen von Störfällen“, von Dr. Gerhard Dolenz, S. 8)