Gefahrenquellen für Mensch und Umwelt
Mögliche Gefahrenquellen des GDK sind:
Außerbetriebliche (umgebungsbedingte) Gefahren können von
Gasversorgungsleitungen Leckage von Erdgas, Brand Bildung eines ex-fähigen Gemisches und Explosion.
Erdgasregelstation Leckage von Erdgas, Brand Bildung eines ex-fähigen Gemisches und Explosion.
(vgl. Fachgutachten „Gefahrenauswirkungen von Störfällen“, von Dr. Gerhard Dolenz, S. 10 bis 14)
Wie bei jedem Anlagenbau werden Maßnahmen zur Vermeidung solcher Störfälle getroffen, man jedoch keine „höhere Gewalt“ oder Fremdeinwirkung ausschließen.
Konkret werden im Gutachten folgende Szenarien („worst case“) entwickelt:
Auch bei anderen Anlagen kann es zu Unfällen kommen, in einem Biomassewerk z. B. würde nur Holz verbrennen, es käme zu keiner Explosion oder Gaswolke über Klagenfurt.
Innerbetrieblich
- Mechanisches Versagen von Wandungen und von Rohrleitungen durch Korrosion oder Beschädigung
- Leckagen an Flanschen, Verschraubungen und Wellendurchführungen
- Versagen von Gasdetektionsgeräten
- Versagen von Stoffrückhaltesystemen
- Ausfall bzw. Versagen der MSR-Einrichtungen,
- Fehler bei der Versorgung mit für die Sicherheit bedeutsamen Betriebsmitteln
- Unbeabsichtigte Energiezufuhr durch Reibungswärme sowie Bildung von Funken durch Reibung
- Fehlbedienungen
- Fehlerhaft durchgeführte Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
- Fehlfunktion von Anlagenteilen
- Sicherheitswidriges Fehlverhalten
Außerbetrieblich
Außerbetriebliche (umgebungsbedingte) Gefahren können von
- Naturbedingten Zuständen oder Ereignissen
- Benachbarten Betriebsanlagen
- Benachbarten Verkehrsanlagen
- Hochwasser
- Flutwellen
- Blitzschlag
- Erdrutsch und Erdabsenkungen
- Veränderungen des Baugrundes sowie Erdbebenereignisse
Anlagenteil/Bereich Denkbare Störung Dennoch-Störung
Gasversorgungsleitungen Leckage von Erdgas, Brand Bildung eines ex-fähigen Gemisches und Explosion.
Erdgasregelstation Leckage von Erdgas, Brand Bildung eines ex-fähigen Gemisches und Explosion.
(vgl. Fachgutachten „Gefahrenauswirkungen von Störfällen“, von Dr. Gerhard Dolenz, S. 10 bis 14)
Wie bei jedem Anlagenbau werden Maßnahmen zur Vermeidung solcher Störfälle getroffen, man jedoch keine „höhere Gewalt“ oder Fremdeinwirkung ausschließen.
Konkret werden im Gutachten folgende Szenarien („worst case“) entwickelt:
- Freisetzung von Erdgas im Bereich der Erdgasversorgungsleitungen
- Freisetzung von Erdgas im Bereich der Erdgasregelstation
- Turbinenzerknall
- Freisetzung von Wasserstoff im Bereich des Gasturbinen-Generators
- Ausfall der Entstickungsanlage
- Freisetzung von Ammoniakwasser beim Befüllen des Lagertanks
- Freisetzung von Hydrazinhydrat-Lösung im Chemikalienlager
- Brand des Blocktrafos.
Auch bei anderen Anlagen kann es zu Unfällen kommen, in einem Biomassewerk z. B. würde nur Holz verbrennen, es käme zu keiner Explosion oder Gaswolke über Klagenfurt.


