vom 6. Juli bis 9. Juli 2009 findet ab 9 Uhr in der Messehalle 2, Messeplatz 1, in 9021 Klagenfurt am Wörthersee die Umwelt-Verträglichkeits-Prüfung (UVP) des geplanten Gasdampfkraftwerks (GDK) in Klagenfurt statt.

Zu Ihrer Information die wichtigsten Fakten:

  1. Das Gasdampfkraftwerk ist ein Klimakiller!
  2. Es produziert alleine jährlich 1 Mio Tonnen des Klimakillers CO2- doppelt so viel wie alle Autos in ganz Kärnten zusammen!
  3. Dieses Werk erhöht massiv die Stickstoffoxid-Belastungen im Klagenfurter Raum!
  4. Es droht die Verdoppelung der Nebeltage im Klagenfurter Becken!
  5. Durch das zukunftsfeindliche Gasdampfkraftwerk fördern wir den Treibhauseffekt auf Kosten unserer Kinder!

Das bedeutet das Gasdampfkraftwerk: Klimawandel, Gletscherschmelze, Hochwasser- und andere Naturkatastrophen – aber für was?

  1. Das GDK ist nicht für uns Kärntnerinnen und Kärntner – es dient dem Stromexport ins Ausland!
  2. Die Technik des GDK ist veraltet. Eine Förderung dieser Technologie bindet knappe Mittel, die für eine zukunftsträchtige Technologie-Entwicklung in Kärnten und für die Schaffung dringend benötigter neuer Industriezweige und Arbeitsplätze dann fehlen!
  3. Nicht nur, dass das GDK die Neuschaffung heimischer Arbeitsplätze im Alternativenergiesektor damit verhindert und dadurch Chancen für die Zukunft leichtfertig verspielt werden, es gefährdet auch bereits bestehende Arbeitsplätze im Kärntner Tourismus durch die Verschandelung unseres wichtigsten Guts – der Kärntner Natur!
  4. Die Kosten für die Kärntner Haushalte werden wegen der Bindung an den internationalen Gaspreis weiter steigen, anstatt sich durch die Nutzung heimischer Ressourcen zu verbilligen!
  5. Bereits im Winter 2008/2009 wurden wir Verbraucher mit einem Gas-Lieferstopp von der „Gazprom“ erpresst und uns drohten kalte Wohnzimmer.

Warum diese überholte Politik weiterführen?

Setzen wir auf unsere eigenen Ressourcen! Schaffen wir neue Arbeitsplätze in zukunftsfähigen und zukunftssicheren Industrien.

Gehen wir neue Wege!

Für ein nachhaltiges Wirtschaften und eine intakte Umwelt in Kärnten!

Wir alle haben Alternativen:

  • Starten wir eine Kärntner Wärmedämm-Offensive, um bis 2020 die heute noch aus unseren Häusern und Fabriken ungenützt entweichende Wärme zu sparen!
  • Dies allein würde dringend benötigte Arbeitsplätze in der heimischen Bauwirtschaft und im Kärntner Handwerk schaffen! Wir stoppen den Klimawandel und die Wirtschaftskrise – gemeinsam!
  • Weiter gilt es in Klagenfurt 3 bis 4 Biomassekraftwerke zu errichten, um in Kärnten nachwachsende Energieträger verstärkt zu nutzen. Damit unterstützen wir unsere Bauern auf neuen Wegen!
  • Nehmen wir uns Graz als Vorbild, wo 5.900 m2 Solarkollektoren auf den Dächern der Grazer Abfallentsorgungsbetriebe schon heute Wärme für 3.000 Haushalte produzieren!
  • Nutzen wir den Wind in unseren Bergen – so könnte allein ein Windpark auf der Koralm sauberen Strom für 10.600 Kärntner Haushalte liefern!
  • Bauen wir solare Speichersysteme, um die neugewonnene Energie intelligent einzusetzen und auf unsere Bedürfnisse hin zu verteilen.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten und für all das gibt es Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union, sowie Vorbilder und Erfahrungswerte aus anderen Ländern.

Für all das gibt es eine Notwendigkeit. Für all das gibt es einen Weg.

Gehen wir es an! Setzen wir ein Zeichen gegen den Klimawandel, gegen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen – für eine saubere und sichere Zukunft.

klagenfurt.gruene.at

Für ein nachhaltiges Wirtschaften mit einer solidarischen Gemeinschaft in einer intakten Umwelt.

 

REDEN WIR DARÜBER.“

 

www.fossilausstieg.at