Klagenfurter Bevölkerung erhält „Ladung“ zum UVP-Verfahren für das Gasdampfkraftwerk
Wichtige Entscheidungen dürfen nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden
Klagenfurt (3.07.09) – Für Aufmerksamkeit und Diskussionen sorgt zurzeit eine Aktion der Klagenfurter Grünen. Alle Klagenfurter Haushalte erhalten dieser Tage eine „Ladung“ zum Umwelt-Verträglichkeits-Prüfungs-Verfahren (UVP) fürs Gasdampfkraftwerk. Die Verhandlungen finden vom 6. Juli bis 9. Juli ab 9 Uhr in der Messehalle 2 in Klagenfurt statt.
„Diese „Ladung“ soll die Klagenfurter Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass hier wichtige Entscheidungen, die alle in Klagenfurt lebenden Menschen betreffen, offenbar hinter verschlossenen Türen stattfinden sollen. Sowohl Stadt und Land haben es von offizieller Seite verabsäumt, die Menschen über ihre Einspruchsmöglichkeiten beim UVP-Verfahren umfassend zu informieren. Das GDK ist ein Klimakiller, der in erster Linie der Geschäftemacherei der Großkonzerne dient und der Bevölkerung in Klagenfurt weitere massive Umweltbelastungen bringt. Die Menschen, die davon direkt betroffen sind, werden von dieser folgenschweren Entscheidung jedoch Großteils ausgeschlossen“, kritisiert Ingrid Göller, Sprecherin der Grünen Klagenfurt.
„Alle in Klagenfurt lebenden und direkt von den Auswirkungen des GDK betroffenen Menschen sollten die Möglichkeit haben, den UVP-Verhandlungen beiwohnen zu dürfen. Es ist skandalös, dass die Türen bei den Verhandlungen für alle, die bisher keine Einwendungen gemacht haben, verschlossen bleiben werden. Die UVP-Behörde des Landes Kärnten hätte auch entscheiden können, die Verhandlungen öffentlich durchzuführen. Die Grünen werden für Transparenz sorgen und die Menschen über den Verlauf der Verhandlungen informieren“, erklärt Göller.


