Industrieschneefall beinhaltet eine Anzahl von Schadstoffen, welcher den Nahbereich des Kraftwerkes  mit künstlichem Schneefall bedecken kann. Er kommt aus 100 – 200 m Fallhöhe, und kann sich am Boden bis zu 5 cm festsetzen.

Die für Klagenfurt relevanten Inhaltsstoffe wären Nitrate und Kohlenwasserstoff-verbindungen.
Die Folgen sind Straßenglätte und Kinder können diesen Industrieschnee beim Spielen oral aufnehmen (vgl. SV Dr. M. Neuberger, S. 34).

Quelle: FACHGUTACHTEN AUS DEM FACHBEREICH UMWELTMEDIZIN zum UVP-Vorhaben Gas- und Dampfturbinen-Kombinationskraftwerk Klagenfurt
Gutachter: Univ.-Prof. Dr. med. Manfred Neuberger, S 32 – 35)

Zur Verminderung der Auswirkungen verlangt der SV für Luft u. Klima, Univ. Prof. Dr. Mayr (S 65 f):

  • im Winterhalbjahr geschlossener Kühlkreislauf, d. h. ohne Wasserabgabe an die Atmosphäre
  • im Winterhalbjahr deutliche Reduktion der H2O Emissionen über dem Kamin
  • Übernahme des aus Zusatzniederschlag (Industrieschnee, gefrierender Niederschlag) entstehenden, möglichen höheren Aufwandes im Straßendienst